Gutes aus München, Berlin und im Web

Heute gibt’s wieder nur gute Neuigkeiten: Gleich drei schöne live-Veranstaltungen kann ich Euch in den nächsten Tagen ankündigen – und endlich ist auch eine in Berlin dabei. Die ist zwar ohne Musik, aber das wird auch noch passieren 😉
Außerdem gibt es hier noch zwei Links im Angebot.
Zum Zuhören: Eva Schmidts Interview mit Fuad Hamdan und mir bei Radio München.
Zum Zuschauen: Ein Beitrag des WDR über ein erstaunliches palästinensisches Mädchen, das ich seit langem schon aus dem Internet kenne.
Ach ja, und ein Gästebuch habe ich jetzt auch auf meinem Blog. Da könnt Ihr mir gerne etwas schreiben, das würde mich freuen!

Eine gute Woche und hoffentlich auf bald – hier oder im analogen Leben,
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Donnerstag, 13. Oktober, 20 Uhr
BENEFIZKONZERT FÜR GAZA: Alle Menschen sind gleich
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Jazzbar Vogler, Rumfordstr. 17, München
Reservierungen unter 089 – 29 46 62

Nachdem das Konzert in der Erlöserkirche nicht stattfand, weil ich – angeblich Israelhetzerin und Antisemitin – als Einführungsrednerin ausgeladen worden war, hat Thomas Vogler seine Jazzbar fürs Konzert zur Verfügung gestellt. Wer sich von meinen wahren Absichten selbst ein Bild machen möchte, ist am kommenden Donnerstag herzlich eingeladen, meiner Einführungsrede zu lauschen! Vor allem aber geht es dann um die Menschenrechte, deren Verlesung in großartige Musik gebettet eine Kraft entfalten, der man sich nicht entziehen kann und soll. Ja, man darf sich sogar inspirieren lassen!
Der klassische Konzert-Pianist Michael Leslie spielt Werke von Bach, Beethoven, Schumann und Liszt, der Schauspieler Christian Schneller liest zwischen den Musikstücken die 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (UN 1948). Mit dem Erlös dieses Konzerts wird die Arbeit von medico international in Palästina unterstützt.
Danach gibt es Gelegenheit zum Gespräch.
Eintritt = Spende: 10 €


Freitag, 14. Oktober, 20 Uhr
Nicht ganz kosher! Das neue Konzertprogramm von
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Jakobmayer, Unterer Markt 34, 84405 Dorfen
Infos und Reservierungen hier

Ja, mein Leben kann man durchaus streckenweise als meshugge bezeichnen, auch wenn mir selber alles meistens ganz normal vorkam. In Israel geboren und verwurzelt, über Afrika nach Deutschland und dann immer zwischen allen Welten hin- und hergewandert und schließlich wieder ‚back to the roots‘ inmitten des neuen Jahrtausends in Israel gelandet und nebenbei Palästina entdeckt … das verdient schon mal erzählt zu werden. Das Ganze mit Klezmer und anderer Musik gemischt, diesmal sogar mir Liedern aus meiner eigenen Feder, vom grandiosen ORCHESTER SHLOMO GEISTREICH im schönen Jakobmayer-Saal dargeboten und mit eigenen Geschichten versetzt, das ist unser neues Programm Nicht ganz kosher! .
Mehr Infos auf unserer Agenturseite Kulturbuero Maria Bruckbauer

Kommt zahlreich – es ist die letzte Gelegenheit in diesem Jahr!

mit
Andi Arnold aka Shlomo Geistreich, Klarinette
Robert Probst, Piano
Pit Holzapfel, Posaune & E-Gitarre
Jost Hecker, Cello
Günther Basmann, Schlagzeug


1. Palästinawoche in Berlin, 17.-22. Oktober 2016, jeweils 18 -21 Uhr
Wissmannstr. 9, 12049 Berlin – Neukölln
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Ich habe die große Ehre, die 1. Palästinawoche in Berlin mit einem Vortrag zu eröffnen. Ursprünglich war das Thema ‚Israelkritik und Antisemitismus und wo dazwischen die Grenze liegt‘ geplant. Darauf werde ich auch kurz eingehen, aber viel mehr möchte ich über meine eigenen Erfahrungen in Israel und Palästina sprechen und darüber, was wir von Deutschland aus dafür tun können, dass die Situation sich für alle Menschen dort verbessert. Dies ist natürlich das zentrale Thema des Bündnisses BIB, das ich als dessen Geschäftsführerin bei dieser Gelegenheit vorstellen werde. Dass dies nicht einmal ansatzweise etwas mit Antisemitismus zu tun hat, davon können sich die geneigten Zuhörer dann selbst überzeugen. Es gibt auch Gelegenheit, diese und andere Fragen anschließend mit Arn Strohmeyer, der nach mir einen Vortrag hält, und mir  zu besprechen.

Montag, 17. Oktober in den Räumlichkeiten der Palästinensischen Gemeinschaft in Deutschland e.V.
18 Uhr: Vortrag zur Besatzungsrealität in Israel von Nirit Sommerfeld, BIB
19 Uhr: Vortrag von Arn Strohmeyer, Journalist
20 Uhr: Podiumsgespräch

Manchmal sprachlos – niemals mundtot!

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Stumme Performance vor der Erlöserkirche München Schwabing am 30. September 2016

Eigentlich müsste ich meinen Diffamierern dankbar sein, dass ich durch sie so eine große Plattform bekommen habe, um meine Stimme öffentlich erheben zu können für die Menschen in Gaza. Am Freitag Abend konnten sowohl Michael Leslie als auch ich in der Münchner Erlöserkirche frei und ausführlich darüber sprechen, was uns dazu bewegt, uns für die Einhaltung von Menschenrechten in Palästina und Gaza mit all unserer Kraft und Überzeugung einzusetzen. Auch ist ein neuer Termin fürs Benefizkonzert gefunden: Thomas Vogler stellt am 13. Oktober um 20 Uhr seine Jazzbar Vogler in der Rumfordstraße 17 in München für die Veranstaltung zur Verfügung! Ein ungewöhnlicher und besonderer Ort für Bach und Beethoven — aber womöglich würden sich die beiden dort besonders wohl fühlen. Ich werde  die Einführungsrede halten, Michael Leslie wird Klavier spielen und der Schauspieler Christian Schneller wird die Artikel der Erklärung der Menschenrechte zwischen den Musikstücken verlesen. Danach wird es Gelegenheit zum Gespräch geben.

Auch wenn es jetzt verschiedene Darstellungen der Ereignisse gibt, eines steht fest: Es sollte verhindert werden, dass vor allem ich mich zu der Situation in Israel/Palästina äußere. Darüber wird noch gesprochen werden müssen. Wichtig ist aber erst einmal: Endlich haben wir in München, vielleicht sogar in Deutschland eine öffentliche Diskussion zum Thema ‚Maulkorb für Israelkritiker‘. Dafür danke ich allen, die solidarisch hinter mir standen, Mails weiterleiteten, Kommentare und Protestbriefe schickten; vor allem danke ich der Süddeutschen Zeitung, die am Freitag ausführlich über die Vorfälle und am Samstag über die Performance und das Gespräch in der Kirche berichtete.

Im Grunde wünsche ich mir jedoch, dass diese Diskussion sehr bald in den Hintergrund tritt zugunsten einer anderen, viel bedeutsameren Diskussion darüber, wie wir von Deutschland aus dazu beitragen können, in Israel die Menschen zu stärken, die sich sehnlichst einen Wandel der Politik in ihrem Lande wünschen. Einen Wandel, der jüdischen Israelis ebenso zugute kommen würde wie ihren muslimischen, christlichen, palästinensischen und anderen nicht-jüdischen Mitbürgern im israelischen Kernland sowie den Palästinensern in der besetzten Westbank und dem Gazastreifen. Dass dabei die Besatzungspolitik in die Kritik gerät, ist unvermeidbar. Das hat eine Gruppe israelischer und jüdischer Intellektueller und Künstler dazu bewogen, eine Initiative ins Leben zu rufen, die sich SAVE ISRAEL – STOP the OCCUPATION, kurz SISO nennt. Im vergangenen Jahr war ich maßgeblich an der Entstehung und Ausformulierung dieser Initiative beteiligt.

Es mag überraschen, dass hinter aller Kritik der große Wunsch nach Frieden, Versöhnung, Sicherheit und Gerechtigkeit für ALLE, ja sogar eine Liebe zu diesem Land steckt. In seinem heutigen Kommentar in der israelischen Tageszeitung Ha’aretz bringt der  Journalist Gideon Levy es auf den Punkt: „(…) An diesem Freitag (der Beerdigung von Shimon Peres) gab die Welt ein äußerst klares, entschiedenes Statement ab: Wir lieben Israel und hassen seine Politik; wir lieben es, Israel zu lieben, sehnen uns danach, uns ihm mit zu verbünden und es zu bewundern — nur bitte gebt uns ein Zeichen, eine Andeutung, einen Hinweis. Zeigt uns, dass Ihr auf Frieden zusteuert, oder dass Ihr zumindest irgend etwas unternehmt, um die Besatzung zu beenden — eine Rede, Verhandlungen, eine Konferenz, ein Lippenbekenntnis, irgend etwas! — und wir werden Euch mit unserer Liebe überhäufen — mehr noch, als Ihr es verdient. Ihr werdet nicht mehr ausgeschlossen sein. (…)“. Hier der gesamte Artikel auf Englisch.


Danke nochmals an alle Unterstützer! Ich freue mich, viele von Euch am 13. Oktober um 20 Uhr in der Jazzbar Vogler und/oder am 14. Oktober um 20 Uhr beim Jakobmayer in Dorfen beim Konzert mit meinem ORCHESTER SHLOMO GEISTREICH und unserem neuen Programm Nicht ganz kosher! zu sehen.

Herzlichste Grüße und Shana tova („Gutes Neues Jahr“; nach dem jüdischen Kalender beginnt es heute Abend) und beste Wünsche für ein friedvolles, gesundes, versöhnliches und allseits freundlicheres Neues Jahr 5777,

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Hier noch einige Bilder vom Freitag Abend.

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Beginn der Performance; Foto: Linda Benedikt
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Etwa 90 Leute versammelten sich auf dem Platz vor der Kirche Foto: Linda Benedikt
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Foto: Wolfgang Nies-Sreter
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Ende der Performance; Foto: Wolfgang Nies-Sreter
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Michael Leslie, Pfarrer Raabe und ich vor etwa 140 Zuhörern in der Erlöserkirche Foto: Wolfgang Nies-Sreter

 

Benefizkonzert von Michael Leslie abgesagt

Nach schlaflosen Nächten und reiflicher Überlegung hat der Konzertpianist und Initiator des für Freitag geplanten Benefizkonzertes für Gaza, dessen Erlös medico international zugute kommen sollte, seine Veranstaltung abgesagt. Hierzu schrieb er folgende mutige Begründung:

“ (…) Nach Weisung des Kirchenvorstandes wurde mir eine Kompromislösung für das Konzert am 30.9. dargelegt – Begrüßung, Musik, Menschenrechtslesung, Applaus, Ende. Kein Beitrag von Nirit Sommerfeld. Die Begründung, dass Frau Sommerfeld keine einführenden Worte spricht, lautet: Ein Benefizkonzert ist keine politische Veranstaltung und darf nicht in eine solche ausarten.
Für mich ist es nicht akzeptabel, dass in die Gestaltung meines Benefizkonzertes in dieser Weise eingegriffen wird. Ich bin nicht bereit, ein Spielball in irgendwelchen  Machenschaften zu werden, faule Kompromisse einzugehen oder gar mir vorschreiben zu lassen, mit wem ich bei meinen Benefizkonzerten zusammenarbeite. Aus diesem Grund sehe ich mich veranlasst, das Benefizkonzert im Gemeindesaal der Erlöserkirche abzusagen.
Ich werde es in dieser Konzeption zu anderer Zeit und Ort auf jeden Fall aufführen. (…) “

Trotz der Absage werden Michael Leslie, der Pfarrer der Erlöserkirche und ich ab 19 Uhr vor dem Gemeindehaus der Erlöserkirche in der Ungererstr. 17 in München stehen. Es bleibt bei meiner kleinen Performance und ich bitte alle, die kommen und ihre Solidarität zeigen, mit mir gemeinsam beredt zu schweigen.

Solidarität gefordert – auch an meinen internen Verteiler!

Liebe Freundin, lieber Freund,
da ich nicht weiß, ob Du den allgemeinen Newsletter auch bekommst oder nur meine Toscana-Mail, hier mein heutiger Blogeintrag. Falls das doppelt gemoppelt war, entschuldige ich mich – es ist der Wichtigkeit meines Anliegens geschuldet.
Weitere und bessere Neuigkeiten demnächst!
Herzlich,
Nirit

Solidarität gefordert! Ich werde diffamiert.

Solidarität gefordert! Ich werde diffamiert.

Liebe Freundinnen und Freunde,

wie angekündigt, sollte ich am kommenden Freitag eine kurze Rede zur Einführung eines Benefizkonzertes für Gaza in der Erlöserkirche München Schwabing halten, dessen Erlös medico international zukommen soll. Nun hat eine kleine Gruppe selbsternannter Antisemitismusjäger derartig Druck auf die Kirche gemacht – mit Verleumdungen und Hasstiraden gegen mich, aber auch gegen medico international, Brot für die Welt, Misereor (!) und andere Personen und Institutionen, die gar nicht im Zusammenhang stehen mit der geplanten Veranstaltung – , dass ich vom zuständigen Pfarrer ausgeladen wurde. Das Konzert könne stattfinden, wenn er an meiner Stelle die Einführungsrede hielte; dazu sei er von höherer Stelle angewiesen, denn es gebe in der evangelischen Landeskirche „Vorbehalte gegen meine Person“, so der Pfarrer wörtlich. Welche Vorbehalte, konnte er mir nicht sagen. Eine Klärung sei erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich – jetzt solle doch erst einmal das Konzert in Ruhe stattfinden können, das sei doch in unser aller Interesse.

Fraglos unterstütze ich die Durchführung dieses Konzertes, bei dem übrigens zwischen den Musikstücken die Charta der Menschenrechte vorgelesen wird, und werde am Freitag auch anwesend sein. Ich werde aber – wenn auch schweigend – deutlich machen, was es heißt, mir als gebürtiger Israelin, als in Deutschland lebender Jüdin, als der Gerechtigkeit und der Versöhnung verpflichtete Demokratin, als Geschäftsführerin von BIB und nicht zuletzt als Künstlerin im Jahre 2016 in München den Mund zu verbieten.

Wer immer in der Nähe ist – Euch alle möchte ich einladen, ab 19 Uhr meiner kleinen Performance beizuwohnen und anschließend das Konzert um 19:30 Uhr im Großen Gemeindesaal der Erlöserkirche München Schwabing, Ungererstraße 17 zu besuchen – schweigend. Ich möchte keinen Tumult, keinen Streit, kein Geschrei.

Nach dem Konzert gibt es sicherlich Gelegenheit zum Gespräch.

Ich hoffe, viele von Euch übermorgen zu sehen, und grüße –
diesmal ziemlich fassungslos,
manchmal sprachlos,
niemals mundtot,

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Musik, Musik und mehr

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Jost Hecker        Robert Probst           Pit Holzapfel
Andi Arnold            Nirit                     Günther Basmann
Mit dem ORCHESTER SHLOMO GEISTREICH
kurz vor dem Auftritt bei unserer Premiere im
Leipheimer Zehntstadel am vergangenen Freitag.
Wir hatten Spaß!

Das war eine sehr schöne Premiere mit unserem neuen Programm Nicht ganz kosher! mit tollem Publikum und tollen Veranstaltern (Danke an Sandra Parada und das Team vom Zehntstadel!) und wir freuen uns schon sehr auf unser nächstes Konzert in voller Besetzung am Freitag, den 14. Oktober in Dorfen beim Jakobmayer.
Nicht ganz kosher! ist ein sehr persönliches Programm geworden mit vielen Geschichten aus meinem Leben in Israel und auch in der Trennung von Israel, über meine Erlebnisse im besetzten Palästina, meine nicht enden wollende Liebe zu Land und Leuten und meine zweite Heimat Deutschland. Ich freue mich, wenn ich das alles mit Dir, mit Euch und mit vielen anderen Interessierten teilen kann.
Genauere Infos und weitere Termine gibt es auf der Seite unserer Agentur KulturBüro Maria Bruckbauer und mit dem folgenden Link kann man telefonisch oder online Karten reservieren.


Am kommenden Samstag, den 24.9. um 20 Uhr spielen wir unser Programm KlezMeshugge in Trio-Besetzung mit Andi Arnold an der Klarinette und Jan Eschke am Piano in der wunderbaren KulturBühne BachfeldHaus in Attenkirchen. Infos für Karten und Anfahrt gibt es HIER.


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Wer lieber selber singt, kann an diesem Samstag wieder beim Chorworkshop meiner Tochter Lili in München teilnehmen. In fußläufiger Nähe zum Marienplatz kann jede und jeder mit und ohne Gesangs- oder Chorerfahrung von 10 bis 15 Uhr viel Musik und Freude erleben. Das kann die Journalistin der Süddeutschen bestätigen, die dabei war: SZ beim ersten Chorworkshop. Wer also mitmachen  und sich noch einen Platz ergattern will, meldet sich ganz flott an bei Song’n’Soul Music!


Am Freitag, den 30. September um  19:30 Uhr habe ich die Ehre und Pflicht, zu einem Benefizkonzert zugunsten von medico international eine einführende Rede zu halten, diesmal in meiner Funktion als Geschäftsführerin von BIB (Bündnis für die Beendigung der israelischen Besatzung). Die musikalische Lesung findet in der Münchner Erlöserkirche statt mit dem Konzertpianisten Michael Leslie, der Werke von Bach und Beethoven spielt, und einer Lesung aus der Erklärung der Menschenrechte aus der UN von 1948. Es liest der Schauspieler Christian Schneller.
Erlöserkirche München Schwabing, Großer Gemeindesaal
Ungererstr. 17
Eintritt 10 € – Spenden willkommen
Schöner noch nachzulesen auf diesem Plakat.

Bitte besuche auch unsere BIB Seite www.bib-jetzt.de mit Informationen zu einer fast 50-jährigen Besatzung und Aktionen für eine friedliche Wende in Israel und Palästina. Danke!


Ich freue mich auf unser Wiedersehen und schicke hier noch ein paar Eindrücke aus Leipheim:
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Herzlichst,

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Konzert-Premiere und Präsenz-Workshop

Liebe Freundinnen und Freunde,

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endlich können wir unser neues Konzertprogramm Nicht ganz kosher! unserem Publikum präsentieren, nachdem wir seit Monaten daran schreiben, basteln, herumspielen und proben. Besonders freue ich mich über die Unterstützung meiner Schriftsteller-Freundin Linda Benedikt und meines Klavierkabarett-Freundes Bodo Wartke, deren Texte ich teilweise in mein Programm einbauen durfte. Am Freitag, den 16. September um 20 Uhr stehen wir im Leipheimer Zehntstadel auf der Bühne und freuen uns seeeehr über über jede und jeden Einzelnen von Euch, die Ihr dabei sein könnt und wollt! Mehr Infos dazu und weitere Termine findet Ihr auf unserer Agenturseite vom KulturBüro Maria Bruckbauer.


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Am kommenden Sonntag, den 18. September, biete ich wieder im  Freien MusikZentrum München einen Workshop Präsenz und Wahrnehmung an. Wenn Du also Lust hast, einen ganzen Tag mit mir und einer kleinen Gruppe von Leuten zu verbringen und zu erfahren, was Atmung, Stimme, Bewegung und die eigene Wahrnehmung in Deiner eigenen Präsenz zu verändern vermag, dann melde Dich jetzt kurzfristig noch bei mir direkt unter post@niritsommerfeld.com an. Zwei, drei Plätze sind noch frei – es wird ein spielerischer Tag, geeignet für alle, die öffentlich oder privat etwas zu sagen haben, die gern lachen, Neues ausprobieren, Freude haben und eine Spur mehr „DA sein“ wollen. Mehr Infos zum Inhalt, zum Ablauf und eine Wegbeschreibung findest Du HIER.


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Zu guter Letzt noch ein Hinweis auf meine politischen Aktivitäten (nicht, dass meine künstlerische Arbeit unpolitisch wäre …) – hier aber im Bündnis für die Beendigung der israelischen Besatzung BIB. Bitte unterstütze diese junge Initiative, indem Du Dich mal auf unserer BIB Website umschaust (die übrigens der wunderbare Dominik Brustmann designed hat, der auch fürs Artwork des ORCHESTER SHLOMO GEISTREICH verantwortlich ist), den BIB-Blog abonnierst oder sogar Fördermitglied wirst.


Ich freue mich auf Dein digitales Feedback, Kommentare und ganz besonders auf ein analoges Wiedersehen – live, in Farbe und in voller Länge …

Herzlichst,

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Bücher, Konzerte, Workshops und eine wichtige Petition

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

heute im Sommerblog:

2 neue Bücher mit dem Hinweis zu lesen

1 Petition mit der Bitte zu unterschreiben

3 Konzerte und 1 Workshop mit der Einladung zu kommen

Special für MünchnerInnen: Chorworkshop für alle


Die Bücher:

Meine Lieblings- Bühnenpartnerin, Mitstreiterin, Zur-Seite-Steherin und Freundin Linda Benedikt hat ihr drittes ordentliches Buch im Arche-Verlag herausgebracht. Fast ganz wahre Geschichten von, mit und über die außergewöhnlichsten Katzen Münchens:

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Und weil ich lauter so tolle und gescheite Freunde habe, die schlau und begabt sind und Bücher schreiben, lege ich hier noch den Roman des Sommers 2016 von Daniel Speck nach, so gesehen im Schaufenster von dem Buchladen in Schwabing – in bester Bestsellergesellschaft, versteht sich. Auch hier eine fast ganz wahre Geschichte von Italien nach Deutschland und wieder zurück:

 

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Viel Spaß beim Lesen!


Die Petition:

Dass Markus Roschs Beitrag in der Tagesschau über den Wassernotstand in Palästina eine Welle des Protests hervorgerufen hat, hat nicht etwa damit zu tun, dass die 2 Millionen deutschen Zuschauer sich über die katastrophale Wassversorgung der Palästinenser empören. Auch nicht, dass so ein Beitrag erst jetzt gesendet wird, wo doch von verschiedenen Seiten dieser Wassernotstand schon seit Jahrzehnten berichtet wird, u.a. von Amnesty International. Nein, der Protest bezieht sich auf die angeblich antisemitische, antiisraelische, tendenziöse Haltung des Autors und wird hauptsächlich damit begründet, er habe die israelische Seite nicht im O-Ton zu Wort kommen lassen.

Dass die palästinensische Seite höchst selten im O-Ton zu Wort gekommen ist in den vergangenen Jahren oder gar Jahrzehnten, will ich hier nicht zum Thema machen. Worauf ich jedoch beharre ist, dass eine journalistische Arbeit, wenn sie denn bestimmte Missstände offenlegt, nicht zu massiven Drohungen dem Journalisten gegenüber führen darf! Solche „massiven Drohungen“ hat der ARD-Korrespondent Markus Rosch nach eigener Aussage in Israel erhalten. Daher haben wir von BIB eine Petition gestartet, die den Bayerischen Rundfunkrat – das zuständige Gremium für die ARD in Israel – auffordert, für freie Berichterstattung und Schutz der JournalistInnen zu sorgen.

Bitte unterschreibe unsere Petition hier: https://www.change.org/p/rundfunkrat-tagesschau-muss-frei-und-unabhängig-bleiben-schützen-sie-die-ard!


Die Konzerte:

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made by Jens Heilmann

Die Vorbereitung auf unser neues Programm Nicht ganz kosher! läuft auch Hochtouren und wir freuen uns sehr auf unsere Premiere im schönen Zehntstadel in Leipheim am 16. September in voller ORCHESTER SHLOMO GEISTREICH Besetzung.  Am 24. September gibt es uns im Trio in der kleinen, aber feinen Kulturbühne in Attenkirchen zu sehen und zu hören und am 16. Oktober spielen wir wieder in voller Besetzung in Dorfen. Am 18. September biete ich außerdem wieder einen Workshop für Präsenz und Wahrnehmung an. Alle Details und Infos zu den Veranstaltungen findet Ihr in meinem KALENDER.


Special: Chorworkshop

Meine Tochter Lili bietet für alle Menschen, die Lust am Singen haben, im August, September und Oktober jeweils am letzten Samstag des Monats in München einen Workshop an. Er findet im Movimento in der Nähe des Marienplatzes von 10 bis 15 Uhr statt. Alle Details zum Workshops wie Anmeldung etc. findest Du unter songnsoulmusic.com.


Herzliche Sommergrüße,

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Gute Nachrichten

Liebe Freundinnen und Freunde,

zur Abwechslung mal heute von meiner Seite nur gute Nachrichten (schlechte gibt’s ja überall zu Hauf), vier an der Zahl:
1. Lässiges Brasil-Konzert mit ganz vielen klasse Musikern
2. Tolle Benefiz-Veranstaltung mit tollen Leuten und toller Musik
3. Gute (!) Nachricht aus Israel: Tair Kaminer frei!
4. Ich halte mich diesmal kurz.

Donnerstag, 21. Juli, 20 Uhr: CHOP GELADO Album Release
Filmcasino am Odeonsplatz, München
Großartige Sommermusik mit Tom Reinbrecht, Paolo Alves und vielen anderen – ich bin dabei!
Infos hier: www.chopgelado.com
Tickets zu 19 € hier bei MünchenTicket

Freitag, 22. Juli, 20 Uhr: BENEFIZKONZERT – ZUGUNSTEN VON MEDICO INTERNATIONAL IN PALÄSTINA
EineWeltHaus – Großer Saal,  Schwanthalerstraße 80, München
Begrüßung: Palästina Forum München
Riad Othman, medico-Nahostreferent, berichtet über drei Jahre Arbeit in Ramallah
Michael Leslie, Konzertpianist, spielt Werke von Bach und Beethoven
Christian Schneller, Schauspieler, liest aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (UN 1948)
Großartiges Programm, tolle Leute – auch hier bin ich dabei!

Die dritte gute Nachricht:
Tair Kaminer, 19-jährige israelische Kriegsdienstverweigerin aus Gewissensgründen, wird vom Militär entlassen und kommt jetzt nach 170 Tagen aus der Haft. Begründung des Militärs: „Bad behaviour.“
Ich wünschte, alle jungen Menschen würden sich so schlecht benehmen! Amen.
Wer mehr wissen will: www.bib-jetzt.de

Da kann man jetzt auch Fördermitglied werden!!! Wir freuen uns über jede Unterstützung!!!

Das war’s! Schönen Sommer,
herzlichst

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Erstes Musikvideo vom ORCHESTER SHLOMO GEISTREICH

Wie wunderbar, dass endlich der Sommer da ist! Trotz einer Weltentwicklung, die einen manchmal erschaudern lässt (der Brexit  ist vor allem deswegen so furchtbar, weil er durch einen Rechtsruck ausgelöst wurde, wie er anscheinend weltweit auf dem Vormarsch ist)  kommt Mensch nicht umhin, sich an Sonne, Licht, langen Abenden und der wohltuenden Wärme zu ergötzen und Kraft zu tanken.

OSG: zu viert im Garten

Meine Band und ich haben kürzlich ein paar wunderbar warme Tage im Bayerischen Wald verbracht und an unserem neuen Programm Nicht ganz kosher! gearbeitet, das am 16. September im Leipheimer Zehntstadel Premiere haben wird. Der Himmel war uns gewogen und hat neben Sonne auch einen Platzregen geschickt, der uns einen herrlichen Regenbogen beschert hat. Den haben wir gleich in unser erstes Musikvideo eingebaut, das fast nebenbei dort entstanden ist und das wir mit Aufnahmen eines Konzertes von 2015 zusammen geschnitten haben. Hier findet Ihr es auf YouTube. Natürlich freuen wir uns über Kommentare!


Am kommenden Montag, den 27. Juni, findet um 19 Uhr in der Münchner St. Markuskirche die Eröffnung des Kunstprojektes „hier wohnte …“ statt, das an Bewohner der Maxvorstadt erinnert, die wegen ihrer jüdischen Herkunft von den Nazis verfolgt, beraubt, deportiert und ermordet  wurden. Andi Arnold (cl) und ich werden die Veranstaltung musikalisch begleiten. Ähnlich wie die Stolpersteine, die in München nach wie vor auf öffentlichem Grund verboten sind und daher bislang nur auf Privatgrund verlegt worden sind, werden die Weissen Koffer von Wolfram Kastner in der Markuskirche Asyl finden, weil sie am prominenten Münchner Odeonsplatz nicht aufgestellt werden durften. In der St. Markuskirche an der Gabelsbergerstraße 6 sind sie allerdings bis zum 20. November 2016 zu sehen.


Zum Abschluss – ich will ja niemanden bei dem schönen Wetter am Bildschirm festhalten – noch ein Hinweis auf die Seite www.bib-jetzt.de, auf der ich mich Nahost-politisch tummle. Dort kannst Du Dich an unseren Kampagnen beteiligen und Protestmails an Entscheidungsträger schicken, wenn Du z.B. mit dem illegalen israelischen Mauerbau oder mit der Inhaftierung von Kriegsdienstverweigerern nicht einverstanden bist. Textvorschläge findest Du hier.


Und wer jetzt immer noch nicht genug hat, dem sei eine ganz besondere Seite empfohlen: street-philosophy.de . Hier beschäftigen sich zwei Frauen – Mutter und Tochter – mit den grundsätzlichen Fragen des Lebens. Viel Spaß beim Stöbern!