Gästebuch

Einen neuen Eintrag für das Gästebuch schreiben

 
 
 
 
 
 
 
 
Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Aus Sicherheitsgründen speichern wir die IP-Adresse 54.160.245.121.
Es könnte sein, dass der Eintrag im Gästebuch erst sichtbar ist, nachdem wir ihn geprüft haben.
Wir behalten uns das Recht vor, Einträge zu bearbeiten, zu löschen oder Einträge nicht zu veröffentlichen.
14 entries.
Ekki Drost Ekki Drost aus Göttingen schrieb am 27. November 2017 um 20:25:
Eine unvergessliche „Jiddische Weihnacht“ mit Nirit Sommerfeld und dem Orchester Shlomo Geistreich in Göttingen am 25. November 2017 „Come and see – go and tell!“ fordern Palästinenser die Besucher ihres Landes auf. Heute möchte/muss ich über ein Konzert berichten, das die fast 200 Zuschauer in der gut gefüllten historischen Halle des Alten Rathauses in seinen Bann schlug. Nirit Sommerfeld, die Mitbegründerin und Geschäftsführerin des Vereins BIB „Bündnis zur Beendigung der israelischen Besatzung", sang, spielte, tanzte und erzählte zusammen mit Martin Umbach und dem Orchester Shlomo Geistreich die „Jiddische Weihnacht“. Was es mit dieser ungewöhnlichen Verbindung des jüdischen Chanukka mit dem christlichen Weihnachtsfest auf sich hat, wird aus folgendem Zitat deutlich: „Neulich hörte ich von Max Blum diesen neumodischen Begriff ´Weihnukka`, der zwar nicht ganz nach meinem Geschmack ist, aber er trifft doch des Pudels Kern: Wir feiern eben beides: Als Juden Chanukka und als Deutsche Weihnachten.“ In der besinnlichen, anrührenden ersten Hälfte hörte das Publikum die autobiografische Geschichte von Nirits Großvater Julius Sommerfeld, der als hoch dekorierter Offizier aus dem 1. Weltkrieg nach Chemnitz zurückkehrte, wo er wie viele andere Juden damals ein assimiliertes Leben als deutscher Jude führte. Man hätte hören können, wie eine Stecknadel zu Boden fällt, als Nirit Sommerfeld gegen Ende des ersten Teils das wunderschöne „Maria durch ein Dornwald ging“ sang. Nach der Pause führte Nirit mit ihrem Orchester das Publikum zunächst in die USA, in die viele Juden in den 30er Jahren und nach dem 2. Weltkrieg emigriert sind. Das bekannteste Weihnachtslied weltweit wurde übrigens von einem Juden komponiert: Israel Isidore Beilin, besser bekannt unter seinem späteren Namen Iriving Berlin. „White Christmas“, das Lied, das in den nächsten Tagen wieder bis zum Überdruss in allen Shopping Centern dudeln wird, sang Nirit mit betörender, zarter Stimme; es war, als hörte man es zum ersten Mal. Mit der Zugabe „Osse Shalom" (Er möge Frieden machen für alle Welt) entließen die Musiker ein begeistertes Publikum, fasziniert und angesteckt von Nirit Sommerfelds mitreißender Bühnenpräsenz. Martin Umbach, der renommierte Synchronsprecher, erzählte die authentischen Geschichten mit seinem ganzen Körper – es war, als lebte er selbst in ihnen. Und die Musiker? Einfach grandios waren die Klezmer-Klänge, die Andi Arnold (unten links), der von Konzerten mit Marianne Sägebrecht in Norddeutschland nach Göttingen kam, auf der Klarinette zauberte. Mit Robert Probst auf dem Klavier und Pit Holzapfel (Posaune und Gitarre) bildeten sie ein Trio, das auf höchstem musikalischen Niveau die Zuhörer fesselte. Zwei Dinge müssen am Schluss dieser Eindrücke noch festgehalten werden: Nirit Sommerfeld wollte mit ihrer Familie wieder zurück in das Land, in dem sie als Jüdin geboren wurde. Sie erzählte von ihrer Rückkehr nach München - nach nur zweijährigem Aufenthalt: Die täglichen Menschenrechtsverletzungen durch die israelischen Behörden, von Militär und Siedlern gegenüber den Palästinensern wurden – auch – für sie und ihre Familie unerträglich. Dies war ein wesentlicher Grund, zusammen mit Rupert Neudeck, Rolf Verleger, Martin Breidert und anderen im Jahr 2016 das „Bündnis zur Beendigung der israelischen Besatzung“ zu gründen. Niemand, kein Mensch und keine Regierung können sich darauf berufen, dass sie von diesen unerträglichen Zuständen keine Kenntnis haben. Die Vereinten Nationen berichten beinahe täglich von den Verstößen gegen ihre Prinzipien und Resolutionen. Es ist daher die Aufgabe von BIB, die deutsche Politik und die Medien darin zu bestärken, alles dafür zu unternehmen, damit eine friedliche und gerechte Lösung für Palästinenser und Israelis gefunden werden kann.
Klaus Dick Klaus Dick aus Ravensburg schrieb am 20. November 2017 um 23:42:
Liebe Nirit, ich bin Dir dankbar, dass Du der Einladung unserer Ravensburger Pax Christi-Gruppe gefolgt bist. Eine solche authentische Referentin findet man nicht alle Tage. Und in einem Jahr wollen wir Dich wieder bei unseren dann 34. Oberschwäbischen Friedenswochen begrüßen dürfen - dann mit Orchester! Alles Gute für Dich, und lass Dich nicht unterkriegen, Klaus
Rudi Rudi aus Eifert schrieb am 30. September 2017 um 15:34:
Was soll ich noch sagen zu solch einer bewundernswerten und mutigen Frau wie Nirit, die entgegen aller üblen Gegenströmungen, die ihr und ihren Mitarbeitern des BIB von Politik, Politikern und jüdischen Mitbürgern - vor allem vom Zentralrat der Juden Deutschlands - ins Gesicht blasen, das zu konsequent zu proklamieren, was der Realität entspricht. Der Wahrheitsgehalt indes scheint viele Institutionen herzlich wenig zu interessieren, geht es doch darum, Israel als einzige Demokratie im Nahen Osten hochzustilisieren (von der sie leider weit entfernt ist). Schade drum, geht es doch Nirit wahrlich darum, unsere Beziehungen zu Israel zu differenzieren und Dinge auch zu kritisieren, die kritikwürdig sind, ohne gleich mit dem Argument des Antisemitismus erschlagen zu werden. Ich kann nur sagen: Wer immer Nirit und ihren BIB unterstützt, sollte es nicht nur mit Worten tun, sondern auch Fördermitglied werden, wie ich es bin - und das tue ich mit Stolz. Ich sehe Nirit als meine Schwester im Geiste an.
Eos Schopohl Eos Schopohl aus München schrieb am 16. September 2017 um 15:43:
Liebe Nirit, ich habe erst gestern deine Mail " Hurra, Ich bin ein rotes Tuch" gelesen. Unfassbar und empörend! Satt fruchtbarer politischer Auseinandersetzung mit dem Thema des Konflikts zischen Israel und Palästina findet hier Ausschluss und Diffamierung einer mutigen Person von "oben" von einer Institution statt .... "ja wo leben denn wir denn " beschämend finde ich das! Das Kulturreferat, als Institution des Staates hat doch die im Grundgesetz verbriefte Aufgabe, die Meinungsvielfalt sicher zustellen und zu schützen.
Dagmar Preuss Dagmar Preuss aus berlin schrieb am 22. April 2017 um 17:40:
Liebe Nirit , hab weiter Kraft und Mut. Ich bewundere dich. Einen herzlichen Gruß Dagmar
Angela Franke Angela Franke aus Berlin schrieb am 31. März 2017 um 20:33:
Ich finde es wirklich empörend, wie sehr es dieser Israelloby gelingt, immer öfter Veranstaltungen zu erschweren, zu verunmöglichen und mit welcher Unverfrorenheit da Menschen diffamiert werden als Antisemiten. Besonders gruselig wird es, wennAntideutsche darüber befinden, wer als Jude etwas sagen darf. Merken die eigentlich gar, wie ähnlich sie ihren "arischen"Großvätern werden?
Angela Schaab Angela Schaab aus 89312 Günzburg schrieb am 11. Oktober 2016 um 15:24:
Liebe Nirit, kürzlich sind wir uns im Zehntstadel Leipheim begegnet zu Ihrer neuen Aufführung "nicht ganz kosher" , die mich sehr berührt hat. Heute habe ich das Interview gehört mit Ihnen und Fuad Hamdan. Bei solchen skandalösen Vorgängen, die Sie in den letzten Tagen erlebt haben, ist es ganz wichtig an die Öffentlichkeit zu gehen. Viel Mut weiterhin. Am Sonntag fahre ich mit einer kleinen Gruppe in Begleitung von Fuad Hamdan nach Palästina. Ich freue mich sehr, diesen Menschen begegnen zu dürfen. Ihnen wünsche ich für die Zukunft viel Mut und Energie, die Sie sicher noch brauchen können. Herzliche Grüße Angela Schaab
Clemens Ronnefeldt Clemens Ronnefeldt aus Freising schrieb am 11. Oktober 2016 um 12:11:
Im Rahmen der Internationalen Münchner Friedenskonferenz moderierte ich u.a. Nirit Sommerfeld und ihr Referat: "Versöhnungsprojekte in Israel und Palästina". Das Alte Rathaus war mit rund 350 Besucherinnen und Besuchern gut gefüllt - die Nirits Ausführungen gespannt folgten - und vor allem auch ihrer wunderbaren Musik mit dem Orchester Shlomo Geistreich. Ich habe viel Wertschätzung nach dem Beitrag von Nirit gehört - und nicht eine Stimme, die auch nur im Entferntesten Nirit in einer "antisemitischen Haltung" gesehen und erlebt hat. Ich wünsche Nirit Sommerfeld und dem Orchester Shlomo Geistreich weiterhin ganz viel Mut und Zivilcourage in ihrem Einsatz für ein Ende der Besatzung und einen gerechten Frieden im Nahen Osten. Clemens Ronnefeldt, Moderator des Internationalen Forums im Rahmen der Internationalen Münchner Friedenskonferenz und Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes
Pierre Mathias Pierre Mathias schrieb am 3. Oktober 2016 um 6:35:
Wie kann man den Antisemitismus und eine berechtigte Kritik der israelischen Politik in einem gleichen Topf werfen? Ich finde schrecklich, was mit den Menschen in den besetzten Gebiete passiert. Es ist unwürdig für die Opfer der Nazis, dass mancher ihrer Kindern und Enkeln sich wie Kolonialisten benehmen und ihre Ehre damit verletzen. Nein, es gibt keinen Anlass zu schweigen! Übrigens: Meine Großeltern sind in Theresienstadt umgekommen. Weiter so Nirit Sommerfeld! Pierre Mathias
Günther Wagner, ai Lauf/Hersbruck Günther Wagner, ai Lauf/Hersbruck aus Lauf/Pegnitz schrieb am 1. Oktober 2016 um 11:09:
Liege ich richtig, dass wie heuer im Frühjahr in Bayreuth und in Ulm der Kampagnenjournalist Benjamin Weinthal dahintersteckt, der jede Israelkritik als Antisemitismus bezeichnet ? Sowohl in Bayreuth (Mehrheit der Stadträte setzten Ehrung für Code pink durch) als auch in Ulm (Veranstalter VHS ) fand Veranstaltung statt.
Administrator-Antwort von: Nirit Sommerfeld
Nein, Herr Weinthal hat sich diesmal noch nicht zu Wort gemeldet. Zu gegebener Zeit werden aber Ross und Reiter genannt werden.
Rainer Schweizer Rainer Schweizer aus Berlin-Mitte schrieb am 29. September 2016 um 19:25:
Hallo Nirit, prima, dass ihr euch so couragiert gegen die frechen Übergriffe wehrt! Lieben Gruß von Berlin nach München Rainer
Diane Plattner Diane Plattner aus Valley schrieb am 29. September 2016 um 0:30:
Liebe Nirit, es macht mich wütend und mich überkommt dieses "Fremdschämgefühl". Meine Solidarität für Dich und für alle auf der Welt die sich für Frieden einsetzen! Diane
Peter Peter schrieb am 28. September 2016 um 18:35:
Liebe Nirit, viel Erfolg mit Deinem neuen Gästebuch! Peter
Nirit Sommerfeld Nirit Sommerfeld aus Nirit Sommerfeld schrieb am 25. September 2016 um 12:48:
Liebe Blog-Leserinnen und Leser! Jetzt steht Euch endlich ein Gästebuch zur Verfügung, in das Ihr herzlich eingeladen seid, mir Eure Gedanken mitzuteilen, Euer Feedback nach einem Konzert zu geben oder auch einmal einen Gruß oder Kritik loszuwerden. Nur Mut! Ich freue mich auf Eure Rückmeldungen. Nirit