13 Gedanken zu „Zur aktuellen Absage meines Vortrags in München“

  1. Das ist wirklich ein Skandal und gut, dass Du Dich wehrst gegen diese schreiende Ungerechtigkeit und Ignoranz. Du hast meine volle Solidarität und ich bin gerne bereit einen Brief/E-Mail zu schreiben an die verantwortlichen Veranstalter. Vielleicht bringt das ja was…

  2. Liebe Nirit,
    danke, dass Du NICHT den Mund hältst. Danke, dass Du Dich so engagierst, wie Du es tust, liebevoll, leidenschaftlich, geistreich, kreativ.
    all das mag ich an Dir und bewundere es.
    Da bist Du ein Vorbild für mich und ein Ansporn, Rückgrat zu beweisen, stark für die Werte zu sein, die einem wichtig sind.
    Und ich glaube, da finden sich viele Menschen wieder, für Freiheit, Menschenwürde, miteinander, einzustehen. Egal, von welcher Religionsgemeinschaft, von welcher Glaubensrichtung man kommt.
    Danke und viel Kraft, Du sprichst vieles aus, was uns alle angeht.
    Alles Liebe,
    Viktoria

  3. Das ist wirklich nicht zu fassen und macht auch mich einfach nur sprachlos…
    Kann es sein, daß so etwas auch aus Schlamperei passiert? Weil die zuständigen Leute einfach die Infos, die sie bekommen nicht mehr sorgfältig lesen??
    Mit einem lieben Gruß an Dich, Du Mutige – weiter so!
    Susanne

  4. Liebe Nirit,
    es ist ein Skandal! Ja, das vorauseilende in-die-Knie-gehen hier in Deutschland um ja nicht Israel zu kritisieren; meistens handelt es sich doch um Kritik an der Netanjahu Regierung und nicht an Israel selbst. Aber das wollen hier manche Kräfte verhindern.
    Meine solidarischen Grüsse und bleib stark und wenn Du Hilfe benötigst, bitte sag Bescheid!
    Herzlich,
    Michael Teutsch
    z.Zt. Potsdam

  5. Liebe Nirit,

    das ist wirklich ein Skandal, die Behörden in München sollten sich schämen, aber dazu sind sie wahrscheinlich auch nicht in der Lage, denn wer sich gegen „Stolpersteine“ wehrt und, wie die CSU, Viktor Orban hofiert, denen fehlen so einige moralische Werte!!!

    Alles Liebe und viel Kraft
    Will

  6. Liebe Nirit,
    vielen, vielen Dank für diese kaum fassbare Information über heutige Zustände in der ehemaligen „Hauptstadt der Bewegung“! Und Dank auch für die Entschlossenheit, diese Zustände nicht leidend zu ertragen, sondern Widerstand zu leisten.

  7. Liebe Nirit! Schade, dass sich der Münchner Stadtrat so eng und ignorant in seiner Sichtweise präsentiert! Es wäre doch eigentlich an der Zeit, dass sich seine Mitglieder von Deiner Vorstellung selbst ein Bild machen und diese besuchen. Ich wünsche Dir weiter viel Kraft und Mut auf Deinem so wichtigen Weg zur Völkerverständigung zwischen Israel und Palestina. Vielen Dank, dass Du Dich für den Frieden einsetzt!!!

  8. einfach nicht zu fassen. von OB und Stadtrat bin ich masslos enttäuscht. Die Lobby hat sich durchgesetzt. So frech wie die agieren. …Eine Schande für die jüdischen Mitbürger in unserer Stadt.

  9. Wer sich hier antisemitisch verhält ist doch eindeutig: die Stadt München! Erteilt einer jüdisch-israelisch-deutschen Künstlerin Redeverbot in einem städtischen Raum!? Weil sie sich für Menschenrechte engagiert!? Und Palästinenser als Menschen betrachtet!? Es ist unfassbar. Ich schäme mich für meine Stadt! Und wünsche Frau Sommerfeld weiterhin viel Kreativität, Mut und Erfolg.

  10. Liebe Frau Sommerfeld, ich habe Sie schon mehrmals gesehen und gehört, u. a. bei der Münchener Friedenskonferenz. Der Vorwurf des Antisemitismus ist einfach absurd. Lassen Sie sich nicht unterkriegen! Und wenn man Sie irgendwie unterstützen kann, lassen Sie es uns Blogleser wissen.

  11. Es ist völlig unverständlich und letztlich ein Skandal, Nirit Sommerfeld, einen öffentlichen Auftritt im Gasteig zu verwehren. Sie ist keine Anti-Semitin. Sie ist eine überzeugende Kämpferin für Frieden und Menschenrechte, aber sie schließt die friedenswilligen Palästinenser ein. Die Stadt München, die ansonsten fast jede öffentliche Demonstration von radikalen Gruppen zulässt, demonstriert ihre „Macht“ gegenüber einer israelischen Künstlerin, die nur Gerechtigkeit für alle will und das durch Gesang und Rede kundtun will.

  12. Gerade wurde hierzulande der üble Antisemit M. Luther ein ganzes Jahr lang überschwänglich gefeiert. Jetzt bekommt eine Jüdin in München Rede- u. Auftrittsverbot. Wie sich eins zum anderen fügt!

  13. Liebe Nirit Sommerfeld,
    ich bin gleichermaßen empört über diesen akt von zensur. gibt es da nicht irgendwelche parlamentarier, die sich mit Ihnen in dieser sache solidarisieren ? ich hoffe es, ansonsten wäre es ein bitteres zeichen dafür, dass sich nun eine philo’israelische‘, früher hätte man ja philo’semitische‘ fraktion zum zensor ala radikalenerlass der 70er jahre aufschwingt. hier in frankfurt am main machen sich diese kräfte auch stark. der versuch eine konferenz zum thema besatzung der westbank zu verhindern, ebenso wie die dann doch gestattete lesung abraham melzers und ein erneuter beschluss, keine geschäftsbeziehungen mehr mit banken zu machen, die BDS-gruppen und damit ’sympathisierende organisationen‘ im portfolio haben, bringen eine neue verschärfung dieses repressiven klimas. ich hoffe, dass Sie unterstützer*innen vor ort finden, die diesen skandal des veranstaltungsverbots skandalisieren.

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