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ZDF: Bethlehem liegt in Israel

Liebe Israel-Palästina-Freunde,

das ZDF kündigt ein Weihnachtskonzert aus Bethlehem an und behauptet, Bethlehem liege in Israel!! Hier der Link dazu.

Zurecht gibt es schon einige Proteste, auch ich habe einen Brief an den Intendanten des ZDF geschrieben. Wer dies auch tun möchte, kann sich hier in meinem Brief – siehe unten – Anregungen holen. Email Adressen lauten info@zdf.de und zuschauerredaktion@zdf.de . Meine Mail ging auch CC an den Fernsehrat und das Auswärtige Amt.

Vielen Dank und einen schönen Tag!
Nirit


Sehr geehrter Herr Dr. Bellut,
sehr geehrte ZDF- Redaktion,

Sie kündigen die Übertragung Ihres Bethlemer Weihnachtskonzert irrtümlicherweise aus Israel an. Ist Ihnen nicht bekannt, dass Bethlehem eine palästinensische Stadt im Westjordanland ist, die seit 1967 in den von Israel besetzten Gebieten liegt?! Und dass sowohl die Vereinten Nationen als auch die EU die Besetzten Palästinensischen Gebiete (Occupied Palestinian Territories – OPT) nicht zum Staatsgebiet Israels zählen?

Aus meiner Sicht ist dies kein ‚Druckfehler‘, sondern das erfolgreiche Einsickern israelischer Öffentlichkeitsarbeit und Medienkampagnen in unser Mainstream Medienbewusstsein (Absicht möchte ich nicht unterstellen – das wäre ja dann perfide). Ich erwarte von einem öffentlich rechtlichen deutschen Sender, hier nicht nur besser zu recherchieren (wobei es nun wirklich keiner Recherche bedarf, um zu wissen, dass Bethlehem eine seit 48 Jahren besetzte Stadt ist!), ich erwarte eine klare Stellungnahme. Ich erwarte nicht nur die Korrektur in Ihrer Ankündigung, sondern auch einen Hinweis in der Ausstrahlung, dass hier aus Palästina gesendet wird. Immerhin genießt Palästina seit 2012 den Status eines Beobachterstaates bei der UNO. (Auch der Vatikan ist ein Beobachterstaat; wenn von dort gesendet wird, schreibt auch niemand „aus Italien“.)

Eigentlich müsste man vom ZDF sogar erwarten, diese Gelegenheit zu nutzen und im Sinne des Völkerrechts, aber auch im Sinne der deutsch-israelischen Freundschaft ein Exempel zu statuieren: Deutsche Künstler aus Pop und Klassik reisen über Israel nach Bethlehem und treten im Sinne der Völkerverständigung auf, um zu zeigen, dass Palästinenser auch einen Sinn für Kunst und Kultur haben und nicht, wie es häufig gezeigt wird, nur etwas vom Raketenwerfen verstehen.

Die Ankündigung verspricht kurze Einspielfilme, in denen Markus Lanz durch Bethlehem führt. Zeigt er auch, wie er, das Filmteam und die Künstler die Checkpoints passieren müssen? Und dass Israelis das Konzert offiziell nicht besuchen dürfen, weil Bethlehem laut Osloer „Friedens“-Abkommen in Zone A liegt, deren Besuch israelischen Staatsbürgern verboten ist? Wie wäre es, das mit einzubauen mit dem Hinweis, dass dies alles der Vergangenheit angehören könnte, wenn Israel nach fast 50 Jahren die Besatzung aufgeben würde?

Der Fehler in Ihrer Ankündigung ist mehr als ein Fauxpas. Es geht hier um die grundsätzliche Haltung Deutschlands – vertreten durch einen öffentlich-rechtlichen Sender – zu Israel und seiner Besatzungspolitik. Hier ist dringend Handlungsbedarf geboten.

Mit freundlichen Grüßen,

Nirit Sommerfeld

JIDDISCHE WEIHNACHT und Gedanken zu den Lichterfesten

Nürtingen-Kritik zur JIDDISCHEN WEIHNACHT

Was für eine schöne Kritik wir da letzte Woche in Nürtingen erhalten haben! Danke an den Veranstalter, danke ans Publikum! Da freuen wir uns natürlich ganz besonders auf die nächsten Vorstellungen mit der JIDDISCHEN WEIHNACHT am kommenden Freitag in München  und am Sonntag in Moosach bei Glonn. Alle genauen Infos mit Wegbeschreibung und alle weiteren Termine findest Du in meinem neu eingerichteten Kalender.

Robert, Günther, Nirit, Jens Nüssle, der wunderbare Techniker von der theaterspinnerei, Martin, Pit, Andi und Georg
Robert, Günther, Nirit, Jens Nüssle, der wunderbare Techniker von der theaterspinnerei, Martin, Pit, Andi und Georg

Weniger Freude macht mir derzeit die politische Entwicklung um uns herum: Deutschland stimmt einem Militäreinsatz in Syrien zu – völkerrechtlich mehr als umstritten, humanitär schlichtweg eine Katastrophe! Wie kann man nur?!? Wie ist es möglich, dass wir aus 14 Jahren „Anti-Terror-Krieg“ nicht die Schlüsse ziehen, die offensichtlich auf der Hand liegen?! Nämlich dass mehr Gewalt noch mehr Gewalt erzeugt, dass die meisten Opfer immer Zivilisten sind, dass wir durch noch mehr Krieg noch mehr Menschen in die Flucht jagen und damit den Flüchtlingsstrom und unser Problem damit mehren. Und darüber hinaus tun wir genau das, was der sogenannte IS vom Westen erwartet: Wir bringen noch mehr Leid zu Menschen, die ohnehin nichts zu verlieren haben, erzeugen unschuldige Opfer, mit denen sich auch Opfer unserer Gesellschaft identifizieren und solidarisieren können und treiben sie den ruchlosen, brutalen Horden in die Arme. Ja, wir erzeugen Terroristen! In der Bundestagsdebatte vor der Abstimmung am 4. Dezember war es allein Sahra Wagenknecht, die in ihrer engagierten Rede so deutlich die Situation benannt hat. Wer das verpasst hat, dem empfehle ich, sich diese 9 Minuten hier anzusehen .

Ich bin fassungslos, wenn ich lese, dass eine überwältigende Mehrheit im Bundestag für diesen Einsatz gestimmt hat. „Stolz“ sei man, an dieser Mission teilnehmen zu dürfen! Und was immer es dazu zu sagen gibt – es ist doch alles schon tausendfach gesagt und geschrieben und herausgeschrien worden! NIE WIEDER KRIEG! Wo sind die Hunderttausende, die das einfordern?!?

Und warum ist diese Forderung nicht längst Staatsraison? Warum sind Menschen- und Völkerrecht nicht in aller Konsequenz bindend? Warum wiegen vernünftige, warnende, mahnende Stimmen nicht mehr als Bündnisvereinbarungen, die uns gegen jeden Menschenverstand, gegen jede menschliche Regung und Vernunft in einen mordenden, Leid und Vernichtung bringenden Krieg treiben? Etwa weil Waffen nicht umsonst und ohne ihren Zweck zu erfüllen auf dieser Welt existieren sollen? Weil „Sicherheits“technologien am lebenden Objekt erprobt werden müssen? Weil Krieg so unglaublich viel Geld kostet – das ja irgendwer am Ende des Tages wohl verdienen muss?!!

Sicher, es ist nicht damit getan, Friedenslieder zu singen und fromme Gebete zu sprechen. Auch Aufrufe und Petitionen werden radikalisierte Banden, die Terror und Angst verbreiten wollen, nicht aufhalten. Aber diese Banden brauchen Geld, und der IS erwirtschaftet sich Geld in Millionenhöhe – täglich! – indem er über die türkische Grenze tonnenweise sein geklautes Öl verkauft.  Wer aber verkauft, hat Käufer. Wieso legt man denen nicht das Handwerk? Wieso macht man nicht dort die Grenzen dicht, sondern ermöglicht einen Warenaustausch??? Wer sind diese Käufer, an wen verkaufen sie das Öl weiter? Was würde geschehen, wenn wir (nur mal angenommen) herausfänden, dass letzten Endes wir alle von den Dumpingpreisen profitieren, mit denen der IS das Öl auf den Markt wirft?

Alles unerträgliche Vorstellungen. Aber noch unerträglicher der Gedanke, dass wir vereinte europäische Streitkräfte nach Syrien schicken, wissend, dass das nur noch mehr Tote bringen wird. Tote Zivislisten, tote Frauen, tote Männer. Und alle drum herum verletzt, vielleicht ein Leben lang behindert, definitiv traumatisiert.

An dieser Stelle will ich Jürgen Todenhöfer zitieren, der gerade in Syrien angekommen ist und dies auf Facebook schreibt:
Liebe Freunde, seit Sonntag bin ich in Syrien. Einem Land unendlicher Trauer. Die Menschen hier sehnen sich nach Frieden. Sie können nicht mehr. Nur wenn wir in Syrien und im Irak Frieden schaffen, kann der IS geschlagen werden. Westlichen Politikern bin ich hier nicht begegnet. Anstatt sich vor Ort um Frieden zu bemühen, schicken sie Waffen, Bomber, Tornados. Niemand hilft den Syrern wirklich. Scheißkrieg! 

Und immer wieder die Frage, was wir tun können – Du und ich.
Nicht viel, gewiss. Aber schreiben, lesen, Wissen verbreiten, Ursachen und Zusammenhänge verstehen lernen, sich mit Menschen austauschen, Begegnungen schaffen, Bewusstsein schaffen, sich mit Menschen austauschen, und immer wieder: Sich mit Menschen austauschen. Freundlich miteinander sein. Lieder singen über Licht und Liebe.

Advent, Advent …

Auf die Adventszeit freue ich mich immer. Ja, auch als Jüdin kann man sich über den Advent freuen! Wenn es überall nach Plätzchen duftet, wenn der erste Schnee fällt und vor allem, wenn man an immer dunkler werdenden Tagen bei jeder Gelegenheit Kerzen anzünden kann, die Wärme, Licht und Geborgenheit ausstrahlen.

Auch spielen wir in der Adventszeit seit Jahren unser Programm JIDDISCHE WEIHNACHT mit Martin Umbach als Erzähler und dem ORCHESTER SHLOMO GEISTREICH (früher KLEZMORIM), eine Mischung aus Lesung und Konzert. Es geht darin um Geschichten von und über Juden zur Weihnachtszeit, ganz speziell geht es um meinen Großvater Julius Sommerfeld.

Der Antonsplatz in Chemnitz, an dem das Elternhaus meines Vaters mit der Tuchhandlung meines Großvaters stand
Der Antonsplatz in Chemnitz, an dem das Elternhaus meines Vaters mit der Tuchhandlung meines Großvaters stand
Herrentuche Groß- und Einzelhandel - das war das gut laufende Geschäft meines Großvaters am Antonsplatz 15 in Chemnitz
Herrentuche Groß- und Einzelhandel – das war das gut laufende Geschäft meines Großvaters am Antonsplatz 15 in Chemnitz

Julius lebte mit seiner Frau Margarete zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts als assimilierter, emanzipierter deutscher Jude in Chemnitz, wo er ein Geschäft für Herrentuche betrieb, bis er 1914 für den Kaiser in den Krieg zog.

Meine Großeltern Jlius und Margarete Sommerfeld, vermutlich um 1913
Meine Großeltern Jlius und Margarete Sommerfeld, vermutlich um 1913
Julius auf Heimaturlaub während des Ersten Weltkrieges, aus dem er unversehrt und mit dem Eisernen Verdienstkreuz 1918 zurück kehrte
Julius auf Heimaturlaub während des Ersten Weltkrieges, aus dem er unversehrt und mit dem Eisernen Verdienstkreuz 1918 zurück kehrte

Aus diesem Ersten Weltkrieg kam er als hoch dekorierter Offizier zurück; er betrieb weiter sein Geschäft am Antonsplatz 15, im August 1919 kam mein Vater Rolf zur Welt und Julius konnte wohl bis zu seiner Verhaftung 1939 nicht begreifen, was die Nazis mit ihnen, den guten Deutschen, die nebenbei auch noch Juden waren, vorhatten. Zwar gelang es ihm noch nach Margaretes Tod 1935  seinen einzigen Sohn Rolf – meinen Vater – zunächst in die Schweiz und dann 1937 nach Palästina sowie andere Verwandte außer Landes zu bringen, doch immer wieder kam er selbst nach Chemnitz zurück. Sein Schicksal ist ein typisch Jüdisches: 1940 wurde er im KZ Sachsenhausen ermordet.

Meinem Großvater Julius setze ich mit der JIDDISCHEN WEIHNACHT ein Andenken – ihm und all den anderen Ermordeten.

Die Geschichten aus der Nazizeit sind bedrückend
Die Geschichten aus der Nazizeit sind bedrückend
Nach der Pause liest Martin Umbach sehr witzige Geschichten ...
Nach der Pause liest Martin Umbach aber auch Erheiterndes …
... und Andi Arnold entlockt seiner Klarinette die unglaublichsten Töne
… und Andi Arnold entlockt seiner Klarinette die unglaublichsten Töne

Ich will zeigen, wie selbstverständlich Weihnachten-feiern als ‚deutsches Volksfest‘ für Juden hier einst war. Wie es zum guten Ton gehörte, Weihnachtslieder zu singen oder Stollen zu backen. Wie viel unsere Lichterfeste Channuka und Weihnachten gemein haben. Wie schön es sein kann, beides nebeneinander existieren zu lassen, ohne der einen oder anderen Seite dabei etwas wegzunehmen.
Zu Margaretes Weihnachtsstollen, der in unserem Programm auch gewürdigt wird, werde ich demnächt etwas schreiben!

Unser Schlusslied: Möge Frieden kommen über Israel, Palästina und die ganze Welt
Unser Schlusslied: Möge Frieden kommen über Israel, Palästina und die ganze Welt
Es gibt nichts Schöneres, als diesen Abend mit dem Publikum zu teilen!
Es gibt nichts Schöneres, als diesen Abend mit dem Publikum zu teilen!

Am Ende des Abends lasse ich meinen Großvater zu mir sprechen:
„Die Farbe des Herzens ist rot, ganz gleich, in welcher Brust es schlägt … Das Licht ist es, das uns erhellen kann. Die Finsternis zu vertreiben aus den Häusern und Herzen – das ist höchste Menschenpflicht.“

2014 durften wir das Programm in der Aula des Chemnitzer Gymnasiums spielen, das mein Vater bis 1935 besucht hatte. Diese Vorstellung war außergewöhnlich emotional; die Aula war bis auf den letzten Platz gefüllt, Lehrer und Schüler hatten überall Bilder und Fotografien von Julius aufgehängt – eine Ausstellung, die im Jahr zuvor entstanden war, als eine 8. Klasse einen Stolperstein für Julius hatte verlegen lassen.

Dieser Stolperstein wurde 2014 gegenüber dem Platz verlegt, der einst Wohn- und Geschäftshaus der Familie Sommerfeld war, der später von den Nazis enteignet und zu einem 'Jüdischen Altersheim' umfunktioniert wurde. Tatsächlich war es die Sammelstelle für Chemnitzer Juden vor dem Abtransport in die Vernichtungslager.
Dieser Stolperstein wurde 2014 gegenüber dem Platz verlegt, der einst Wohn- und Geschäftshaus der Familie Sommerfeld war. Das Haus wurde später von den Nazis enteignet und zu einem ‚Jüdischen Altersheim‘ umfunktioniert. Tatsächlich war es die Sammelstelle für Chemnitzer Juden vor dem Abtransport in die Vernichtungslager.

Nur zufällig kam eine Schülermutter drauf, dass es noch Verwandte von Julius geben könnte, und lud uns zur Verlegung des Stolpersteines nach Chemnitz ein.  Im Jahr darauf organisierte sie das Konzert in der Schulaula.

So sieht unsere Doppel-CD zum Programm aus
So sieht unsere Doppel-CD zum Programm aus

Unsere Termine für die JIDDISCHE WEIHNACHT 2015 mit Links zu den jeweiligen Veranstaltungsorten sind:

So, 29. Nov, 18 Uhr
Evang. Versöhnungskirche
Breiter Weg 26, 72622 Nürtingen

Fr, 11. Dez, 20 Uhr
Freies Musikzentrum München
Ismaninger Str. 29, 81675 München

So, 13. Dez, 17 Uhr
Meta Theater
Osteranger 8, 85665 Moosach bei Grafing

Sa, 19. Dez, 20 Uhr
Kulturforum Fürth
Würzburger Straße 2, 90762 Fürth

So, 20. Dez, 20 Uhr
Brauereigasthof Eichhofen
Von-Rosenbusch-Straße 8 , 93152 Eichhofen

Alle weiteren Infos auf der Website meiner Agentur:
KulturBüro Maria Bruckbauer

Ich hoffe, wir sehen uns bei der einen oder anderen Gelegenheit! Wer will, kann natürlich auch hier die CD für 19 € (zuzügl. 2€ Versand) bestellen. Name und vollständige Adresse bitte nicht vergessen!

Alle Bühnenfotos sind von dem wunderbaren Lichtkünstler Jens Heilmann

Nirits Blog geht online!

Liebe Freundinnen und Freunde!

Ich freue mich so, dass der Umbau gelungen ist und meine neue Website jetzt mit WordPress läuft und ich somit alle Funktionen nutzen kann, die ich für meinen geplanten Blog brauche. Es gibt so Vieles, was ich mit Euch teilen will – dazu haben die Briefe, die ich bisher als Newsletter verschickt habe, einfach nicht mehr die richtige Plattform geboten.

Meine Türen werden also ab sofort weit aufgesperrt und erlauben einen Blick auf verschiedene Bereiche meines Lebens, z.B. auf meine Bühnenprojekte, meine Reisen, mein politisches Engagement für eine friedliche und gerechte Lösung des Israel-Palästina-Konfliktes … auch meine Leidenschaft als Köchin und Gastgeberin soll nicht zu kurz kommen – da verspreche ich Euch jetzt schon lustige Videos und leckere Rezepte. Und dann gibt es natürlich noch Bobby – meine kleine wuschelige große Liebe auf vier Beinen mit den zarten Federn an den Ohren und dem unwiderstehlichsten Hundeblick der Welt.

Jetzt kann ich also losschreiben, Fotos posten, Videos einstellen und ganz mühelos interessante Links einbauen. Das Beste aber ist, dass DU ganz einfach mit mir in Verbindung treten und mir Deine Kommentare, Deine Meinungen und Vorschläge schicken kannst. Auf konstruktives Feedback freue ich mich
und grüße herzlichst,

Nirit